Die Linke gibt sich beinahe traditionell als konsumfeindlich. Darum ist "Wasser predigen, Wein trinken" mittlerweile zu einem stehenden Ausdruck geworden. Dabei ist konsumieren nicht an sich schädlich - sei es Wasser oder Wein, sondern hilft, Bedürfnisse zu stillen und macht so unter Umständen auch glücklich. Erst wenn er zum Selbstzweck wird – etwas, das man dem Spät- oder Turbo-Kapitalismus vorwerfen könnte –, verliert Konsum seine Berechtigung.





