Bastian Buchtaleck

Die Ausweitung der eigenen Sichtbarkeit ist zum allgemeinen Gebot geworden

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Der sonnenbetriebene Fast-Alles-Lader

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LogiLink Solar ChargerIch gebe zu, ich bin technophil. Manchmal bin ich auch neugierig und wenn dann ein Produkt wie das mobile Solar Ladegerät von LogiLink beim Discounter über die Theke geht, kann ich nicht widerstehen. Zumal ich damit zu jenen Technikpionieren gehören würde, die man als "First Mover" häufig belächelt, weil sie sich blutige Nasen holen. Aber ich kann mich immer auf den Umweltaspekt zurückziehen, ihm zuliebe habe ich es getan und aus keinem Grund sonst.

Das Lustige an dem Produkt ist jedoch seine widersprüchliche Verpackung. Abgebildet ist eine Frau mit einem Notebook. Und geschrieben steht: "Geeignet für: Bluetooth Geräte, Handys, Digitalkameras, PDA, MP3/MP4 Player".

Ob mein Notebook in diesem Sinne als Bluetooth Gerät gilt? Man darf es stark bezweifeln, denn schon das Aufladen meines Smartphones hat das mobile Solar Ladegerät selbst bei bestem Sonnenschein überfordert.

 

Kluge Marketingaktion von Artvera

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Auf der Webseite www.bald-gehts-los.com verlost das Unternehmen Artvera ein iPad unter allen Blogs und Webseiten, die auf die mysteriöse Seite verweisen. Viel gibt es noch nicht zu sehen. Nur ein mit einem roten, wehenden Tuch verhangenes ungewisses Etwas. Darunter ein Countdown, der sich seinem Ende nähert.

Offensichtlich geht es darum, Aufmerksamkeit für die Webseite zu generieren. Ich halte die Mischung von Geheimniskrämerei und Verlosung für gelungen und beweise zudem mit meiner Verlinkung, dass ich Teil des Hypes um das iPad bin.

Zuletzt ist es allerdings wieder etwas ruhiger um die ominöse Webseite geworden. Insofern funktioniert die Blogosphäre genauso wie die traditionellen Medien: Am liebsten berichten sie von Neuigkeiten und wenn es noch etwas zu gewinnen (verdienen) gibt, umso lieber.

 

Bread&Butter 2010: Be posh-n-roll

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Be BBBDer Berliner U-Bahnhof „Platz der Luftbrücke“ bekam extra für die Modemesse Bread&Butter, die  auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof stattfindet, neue, goldene Kleider.

Nach dem vom Berliner Senat vorgegebenen Muster, stehen dort nun in Schwarz auf Gold Slogans wie: „Be Beer. Be Champagne. BBBerlin.“ oder „Be fun. Be profit. BBBerlin.“ Ein reiches, ein armes. Einmal Geld, einmal keines. Ein Gegensatzpaar, „Be Sushi. Be Döner...“ – vereint in der Bread&Butter Berlin.

Zudem gibt der catwalkschmale Streifen „Walk this way“ die Richtung zum warmstaksen vor. Ich fasse alle – keineswegs unkreativen – werbetechnischen Bemühungen folgendermaßen in einem eigenen Vorschlag zusammen: „Be posh. Be n'Roll. BBBerlin.

 


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Foto: Till Wörfel

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